Outdoor Rucksack

Welche Eingeschaften Rucksäcke haben sollten

Maximaler Tragekomfort und Gewichtsentlastung bei Outdoor-Rucksäcken

Hohen Tragekomfort in jedem Gelände verlangt nach einem Tragesystem, das auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt ist. In erster Linie fällt einem Outdoor-Rucksack dabei die Entlastung des Rückens und der Wirbelsäule zu.

Schultergurt, Brustgurt, Rucksack-Rückenteil und Hüftgurt sind dabei die Komponenten eines Outdoor-Rucksacks, die wirkungsvoll zusammenspielen. Das Hauptgewicht eines Outdoor-Rucksacks trägt dabei der Hüftgurt, durch den die Hauptlast von den Beinen und nicht den Schultern getragen wird. Die Schultergurte helfen beim Tragen der Last und stabilisieren den Rucksack. Diese Gurte zeichnen sich meist durch beständiges Material mit atmungsaktiver Polsterung aus. Der Brustgurt wird am Schultergurt befestigt, hilft ebenfalls bei der Stabilisierung des Outdoor-Rucksacks und entlastet die Schultern.

Damit der Hüftgurt seine Funktion bestmöglich erfüllen kann, sollte er aus steifem Material gefertigt sein. Der Hüftgurtansatz wiederum entscheidet über die Beweglichkeit. Zwei Varianten stehen hier zur Verfügung. Erstens eine relativ feste Verbindung des Hüftgurtes mit dem Rucksack, wobei hier die Kraftübertragung auf den Beckenknochen steigt und sich große Lasten besser tragen lassen. Zweitens eine eher lose Aufhängung, die der Hüfte mehr Bewegungsfreiheit für harmonische Steigbewegungen lässt.
 
Für eine exakte Rucksackabstimmung empfiehlt sich eine Lagenverstellmöglichkeit an den Schulterträgern oder am Hüftgurt. Ein wirklicher Vorteil vor allem bei langen Wandertouren.

Mit dem Rucksack auf das Angenehmste verbunden

Gerade wenn Sie mehrstündige oder gar mehrtägige Outdoor-Touren planen, ist es wichtig, dass der Rucksack bequem sitzt. Dazu ist es wichtig, dass der Rucksack nicht in voller Länge am Rücken anliegt. Für den Abstand zwischen Rucksack und Rücken sorgen spezielle Konstruktionen wie zum Beispiel ein vorgespannter Netzrücken, der einen Ventilationsraum zwischen Rücken und Rucksack bildet, der die warme Luft nach drei Seiten abziehen lässt. Angenehmer Nebeneffekt: man schwitzt am Rücken dadurch weniger.
 
Bei Outdoor-Rucksäcken gehören gepolsterte Schulter- und Hüftgurte bereits zur Standardausrüstung. Schultergurte sind heute meist stark S-förmig, passen sich optimal an und reiben nicht am Nacken.

Praktische Extras eines Outdoor-Rucksacks

Moderne Rucksäcke verfügen meist über eine Auswahl praktischer Extras. Besonders beliebt ist zum Beispiel eine Stockbefestigungs-Vorrichtung, mit der Trekkingstöcke, wenn sie gerade nicht im Einsatz sind, bequem am Rücken getragen werden können. Gerade bei Regenwetter extrem nützlich und vom Gewicht her ganz leicht: die integrierte Regenhülle bei Outdoor-Rucksäcken. Auch eine Trinkvorrichtung ist praktisch: viele Outdoor-Rucksäcke haben kleine Auslässe für ein intelligentes Trinksystem. Darüber hinaus erweist im Ernstfall eine integrierte Notfall-Pfeife nützliche Dienste und nicht zuletzt relevant bei Outdoor-Rucksäcken: praktische Seitenfächer und Innentaschen sowie bei größeren Outdoor-Rucksäcken wichtig: ein geteilter Packsack.
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